Du bist das Beste was mir je passiert ist.

Gerade läuft dieses Lied wieder im Radio. Als ich es zum ersten Mal hörte, lag meine kleine dreijährige Nichte neben mir im Bett. Seitdem ist dieser Song mit meiner Zaubermaus verknüpft.

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Wenn ich einmal sterbe, tanzt!

In dieser Woche war ich auf einer Beerdigung. Natürlich ist das kein schöner Anlass, aber für mich ist das eher ein Grund, um das Leben zu feiern. Der Verstorbene hat nichts von meiner Trauer. Daher schreibe ich hier mal meine „Wunsch-Beerdigung“.

Ein Leben voller Freude und Fülle. Es gibt keinen Anlass zur Trauer!

Seit knapp zwanzig Jahren darf ich das Leben mit meinem wundervollen Mann genießen. Ich habe ein unfassbar schönes Leben, für welches ich sehr dankbar bin. 
LEBEN, LIEBEN, LACHEN ist mein Motto. Leben und Leben lassen mein Mantra.

Neugier und Ungeduld sind meine größten Treiber. Kaum ein Interesse, welches ich nicht probiert habe. Ob im Chor gesungen, im Bayerischen Hof getanzt, im Gewandhaus zu Leipzig Trompete gespielt, viele Jahre Karate trainiert, Golfen oder Yoga gelernt, Kindern Trompete spielen und Karate gelehrt, Gitarre versucht, SUP (Yoga) celebriert, gesegelt, jeden Moment Sonne genutzt, mit meinem Hund Agility geübt, hunderte Bücher gelesen, gerne geschrieben, manchmal gedichtet, intensiv fotografiert, viel gegärtnert, für Freunde gekocht, oft gefeiert, viel gereist und mich in mehr als 22 Unternehmen in unterschiedlichsten Positionen ausgetobt. 

Mehr als die Hälfte aller Wochenenden bin ich auf Reisen. Es gibt so unglaublich viel zu entdecken und zu erleben. Italien und London sind aktuell meine liebsten Urlaubsziele, gleich nach der kleinen romantischen Waldhütte.

Also wenn es denn mal soweit ist; tanzt!

Zu meinem Abschied mögen die Gäste in hellen / pastellfarbener Kleidung kommen. Am liebsten in Weiß. Mein Sarg möge weiß oder rosa sein. Und als Trauerfeier wünsche ich mir eine ausgelassene Party. Mit italienischer Musik, riesigen Töpfen voll Spaghetti auf dem Tisch und Unmengen von Prosecco und Rotwein aus dem Fass. Weiße Blumen (Lilien?) sollen den Tag verzieren.

Zwei Herzenswünsche hätte ich:

  • Fangt meinen Mann auf.
  • Verwöhnt meine Tiere – welche ich bestimmt immer haben werde.

Und auch wenn ich diese Zeilen durchaus ernst meine, so bin ich die, welche 

  • über fünf Jahre trauerte und seitdem exzessiv lebt.
  • beim Tod ihres Mannes ein neues Leben beginnen würde (aktueller Plan B: Yogalehrer am Strand mit Hund)…

Das ist dann wohl wieder die Sache mit dem Kopf vs. Herz…

(Stand 2017, im Alter von 38 Jahren).

Sommersonnenwende – Das Leben feiern.

Es ist 4:30 Uhr am längsten Tag des Jahres. Die Amseln begrüßen den neuen Sommertag mit ihrem schönsten Gesang. Es ist Sommer, richtig heißer Sommer. Einfach großartig. Der Graf – mein Kater – schnurrt auf meiner Schulter. Wenn auch ein wenig maulend, dass er meine Aufmerksamkeit mit dem Rechner teilen muss. Siebzehn Jahre ist der Prachtkerl nun schon alt. Natürlich hat er ein paar Zipperlein und hört auch kaum mehr etwas, aber sonst geht es ihm gut. Während ich diese Zeilen tippe, kraule ich sein seidiges Fell.

Gestern Abend war Karate-Kindertraining. Bei über 30°C kam nicht ein Kind. Nun ja, ich habe dafür allervollstes Verständnis. Auch ich habe bei solchem Wetter keine Lust, in der Halle zu trainieren. So war ich mit meinem Spezl noch ein kleines Eis essen und ein wenig shoppen. Er zeigte mir das Geschäft Rituals in der Sendlinger Straße. Was für ein Wellnesstempel. Wunderschöne Ästhetik und ausgesprochen freundliches Personal. Dort kaufe ich gern.

Juchuuuh, schon um 19:00 Uhr zu Hause. Zeit für den Garten! In diesen Tagen ist das Gießen wirklich ausgesprochen wichtig. Da bin ich schon einmal länger beschäftigt. Auch den Garten meiner Nachbarin habe ich versorgt. Sonst würde dort bald Steppe herrschen. Zwischenzeitlich kommt der Traummann heim. Er ist dankbar, dass ich glücklich beschäftigt bin und ihn nicht mit meiner gewöhnlichen „Es-ist-Sommer-wir-könnten-doch…“-Begrüßung erwarte. Das Mäuerchen muss neu bepflanzt werden. Die Hornveilchen hatten einen langen und blühfreudigen Frühling und werden nun vom Sommerteam der Begonien abgelöst. Und auch die Zucchini möchte endlich eingepflanzt werden. Der Traummann möchte essen gehen, gibt mir jedoch gerne die Zeit, welche ich noch brauche.

Seitdem unser geliebter Hund nicht mehr bei uns ist, lese ich wieder viele schlaue Bücher über das Glücklichsein. So eine große Lücke muss erst einmal verkraftet werden. Ich vermisse ihn so sehr, auch wenn ich ihm seinen Aufenthalt im Weißwurschthimmel gönne. Der Traummann ist noch nicht so weit für einen neuen tapsigen vierbeinigen Freund. …und ich dreh bald durch… Mir war nicht klar, wie einsam ich mich ohne ihn fühle. Ich habe gute Verbindungen zur  Streunerhilfe Sizilien. Und dort gibt es auch eine wundervolle Hündin: Medea, aber dies ist eine langfristige Entscheidung und kann nur gemeinsam gewählt werden.
Ich glaube die wichtigste Essenz dieser Bücher lautet:

„Leben heißt entscheiden.“

Entscheiden für den Moment und was will ich wirklich. Das ist gar nicht so einfach. Ich weiß sehr genau was ich nicht möchte, aber was mein Herz begehrt, weiß ich nicht spontan. Jedoch ist es wichtig, genau dies zu wissen, um meine Gedanken und mein Handeln daran auszurichten.

Und siehe da, gestern Abend wurde mir dann im Wirtshaus mein Wunsch erfüllt. „Ich hätte gern einen großen, verschmusten und verfressenen Hund in Forstenried, welchen ich mir ab und zu mal ausleihen kann“.  Ich traf einen langjährig bekannten Hundefreund. Wir kennen uns von der Gassiwiese und haben schon viele schöne Gespräche geführt. Nun habe ich seine Rufnummer. Kommende Woche werde ich ihn anrufen für ein „Vorstellungsgespräch“. Seine Hunde werden entscheiden, ob sie mit mir durch Felder und Wälder streifen möchten. Nun habe ich sogar die Auswahl. Einen jungen Burschen für den Sport oder seine 8jährige Mutter zum spazieren gehen. Ich bin sooo glücklich. Endlich wieder Hunde in meinem Leben!

Langsam werde ich den Traumman wecken. Wir werden uns heute die Eröffnung der BMW International Open ansehen und möchten um 8:00 Uhr am Abschlag sein.

Empfehlung: Hotel Dormero in Halle – großartiges Hotel für wenig Geld.

Schaut mal wie schön, charmant und humorvoll es hier ist. Das Doppelzimmer kostet nur 64,00 EUR (exkl. Frühstück). Toll, oder?

😃

1. Tee am Morgen.

Schaumparty.

Die Minibar ist inklusive.

… süße Kaninchen! 😂

Live!

Im Zimmer.

Am Gang.

Jedes Dormerohotel hat ein Haustier – hier sind es Meeresfische. 😍

Die Sonderbar.

On the road again…

… und wieder sind wir unterwegs. Lang sind unsere Reisen selten, dafür aber häufig. Letztes Jahr war ich an 26(!) Wochenenden unterwegs. Zugegeben das ist ein bisschen stressig und soll dieses Jahr auch ein wenig ruhiger werden. Jedoch liebe ich die stete Abwechslung. Ich reise unglaublich gern.

An diesem Wochenende probieren wir mal die Bahn aus. Bisher ist es ausgesprochen angenehm. Nun ja, bis auf die Sache mit den Toiletten.😖

Nicht so schön ist auch die unzureichende Netzabdeckung. Als Social Media Redakteurin ist mir das sehr wichtig. Am Wochenende erreiche ich meine Zielgruppe am besten um 8:40 Uhr. 

Mit fast einer Stunde Verspätung muss ich mir mit den Inhalten nun richtig Mühe geben. Zum Glück habe ich für solche Situationen eine Art Notfallapotheke. Dieser Comic zum Beispiel sorgt immer für sehr rege Interaktion:

😍

Borough Market – Ein Markt der Superlative.

Am Montag habe ich mich quer über den Borough Market genascht. Es ist einer der ältesten Märkte in London, ein so genannter Foodmarkt. Ich glaube dort gibt es nichts was es nicht gibt. Sämtliche Nationen sind dort kulinarisch vertreten. Doch seht selbst.

Würstchenrollen.


Schottische Eier mit Süßkartoffelpommes.


Kokosnuss-Pancakes mit flüssigem Kern. Unglaublich gut, muss ich unbedingt noch einmal haben.


Frische Austern. Die größten welche ich je gesehen habe.


Sea Salt Caramel – sehr zu empfehlen!

Es war ein kulinarisches Highlight.

… und schon plane ich die nächste Reise nach London. London ist (m)eine Sucht.

Champagner bei Tiffany.

Ich liebe Überraschungen, Vorfreude und Perfektion. An meinem gestrigen Geburtstag bekam ich davon alles. Der Traummann schafft es – auch nach so langer Zeit noch – mich zu überraschen und zu begeistern. 

Den Samstagabend verbrachten wir in Covent Garden, meinem Lieblingsviertel in London. Die Straßenmusiker sind eine Sensation und ich kann nicht genug von ihnen bekommen. 

​ 

Später stießen wir an der Hotelbar gleich zwei Mal – zu deutscher wie auch britischer Zeit – um Mitternacht auf das neue Jahr an. Am Sonntagmorgen schliefen wir laaaaange aus. 

Zum Mittag gingen wir bei einem empfohlenen Asiaten essen. Meine Wahl war unfassbar schlecht. Allein schon von der Optik her, war es eine Zumutung. …und ich hatte mich so darauf gefreut! Allerdings wage ich nicht zu entscheiden, ob das Essen schlecht oder vielleicht doch eher authentisch war. Verblüfft beobachtete ich, wie einige Bestellungen ausgeliefert wurden.

Nun war es endlich soweit für die Überraschung. Ich bin bald geplatzt vor Neugier. Großartig!

Der Traummann bestellte ein Taxi: Old Bond Street 21. Aha, ich war kein Stück schlauer. Aber dann:

Dieses Geschäft ist ein Erlebnis; traumhafter Schmuck, dicke Teppiche, tolle Einrichtung, wunderschöne Blumen, unglaublich freundliches (unaufdringliches!) Personal. Jedenfalls habe ich nun meine persönliche Tiffanyberaterin, welche mich einlud, bei unserem nàchsten Aufenthalt, meinen neuen Schmuck von ihr polieren zu lassen. Sie fragte uns nach dem Anlass unseres Besuches. So gratulierte sie mir zum Geburtstag und lud uns auch auf ein Glas Champagner ein.

Anschließend gönnten wir uns eine Pause in einem „Caffe Concerto“, eine sehr mondäne italienische Kaffeehauskette in London.

Afternoon Tea – trotz Hunger haben wir es nicht geschafft…

Nach einem Bummel durch die Stadt beendeten wir den Tag mit einem Musical: Thriller von Michael Jackson. 

Ich liebe Perfektion und durfte sie in vollen Zügen genießen. Die Stimmung war unglaublich. Es war ein Hochgenuss. Und da ich ja ein paar Emotionen zu viel habe, liefen wieder die Tränen. Himmel war dieser Gesang schön!

Ein Geburtstag der Superlative. Danke mein wundervoller Traummann, dass du mich auch nach 18 Jahren noch so sehr auf Händen trägst.

Das Eately München – Dolce Vita

Spontan habe ich heute Nachmittag frei, den ganzen Tag keine Termine mehr.

So kehrte ich im Eataly ein und genieße mit allen Sinnen und sauge es in mir auf.

Die Geräusche – endlich wieder furzende Kaffeemaschinen und italienische Schlager -, die Gerüche – frische Kräuter -, die Gaumenfreuden, die Ästhetik(!) – eine Wonne für die Augen und lasse mich vom charmanten Kellner verwöhnen. Selbst meine rudimentären Sprachkenntnisse werden wieder geweckt. … und meine Sehnsucht nach Italien; es wird wieder höchste Zeit für eine Reise in meine (gefühlte) zweite Heimat.