Die Sache mit der Selbstliebe und Achtsamkeit

Das erste Mal bin ich mit dem Thema Selbstliebe durch den Blog von Ina Rudolph in Kontakt gekommen. Ich gebe zu, es hat einige Zeit gedauert, bis ich damit warm geworden bin.

Doch über die Jahre (es hat gedauert…) bin ich dem Thema auf unterschiedlichsten Wegen immer wieder begegnet. Sei es in Blogs, Büchern oder Zeitungsartikeln. Es scheint Trend zu werden.

Zeit meines Lebens wurde mir gesagt, wie ich zu sein habe, welche Erwartungen ich zu erfüllen habe, sprich lieb und nett zu sein. Im Alter von ca. 30 Jahren habe ich mich dann frei gestrampelt; teilweise auch mit meiner Familie gebrochen. Manche haben es verkraftet, ein Teil nicht. Aber MIR geht es gut damit. Lieber wenig / keinen Kontakt haben, als sich bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen, nur um es allen recht zu machen, was ja doch nicht klappt. Und am Ende bin weder ich glücklich, noch die Anderen.

Zwischenzeitlich habe ich gelernt meine Bedürfnisse zu erkennen und zu kommunizieren. Auf diese Weise habe ich mir (m)einen Namen als Diva erarbeitet. Stolz bin ich darauf nicht, aber es macht das Leben deutlich einfacher. „Ich bin etepetete und ich steh dazu.“ ist meine Antwort auf mögliche Kommentare.

Im Geschäftsleben habe ich schon lange gelernt, dass ich mich auf meine Entscheidungen verlassen kann. So lange ich diese argumentieren kann, passt alles. Nun fange ich auch im Privatleben an, Grenzen zu setzen.

  • Will ich das wirklich?
  • Ist es mir die Zeit wert?
  • Tut es mir gut oder tue ich einen Gefallen (… und möchte ich diesen tun?)
  • Fühlt es sich für mich richtig an?

Die letzte Frage ist mir dabei am Wichtigsten. Unglaublich, wie gut es sich anfühlt nicht andere, sondern eigene Erwartungen zu erfüllen. Sehr faszinierend. Das wird mein Weg zur Authentizität. Bisher gab es mich in zwei Variationen; privat (keine 10 Menschen kennen mich so) oder die „Perfekte“. Mal schauen wo diese Reise hingeht.

Obwohl mir Höflichkeit äußerst wichtig ist, sind viele Leute mit meiner Ehrlichkeit überfordert. Wobei ich niemals jemand absichtlich vor den Kopf stoßen würde. Lieber schweige ich.

Mir ist nicht mehr bewusst, was mich dazu inspiriert hat. Seit einiger Zeit, versuche ich die Bedürfnisse meiner Mitmenschen zu erkennen. Oft ist es Aufmerksamkeit / Wertschätzung welche fehlt. Es entwickelt sich gerade eine Art Freude daraus, diese zu vermitteln. Unglaublich wie sie dadurch zu strahlen beginnen. Jedoch klappt es nur, wenn wir ungefähr auf der selben Wellenlänge sind. Manche Leute machen sich das Leben selbst so sehr schwert, dass ich da gar nicht mehr gegen halten möchte.

Das Zitat von Byron Katie gefällt mir dazu.

„Alles ist gut.
Bis zu dem Moment wo du Gedanken glaubst,
die dir sagen, dass es das nicht ist.“

(Lese-)Empfehlungen:
Buch Eine Minute für mich
Buch Die Entscheidung liegt bei dir!: Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit
Buch Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern
Blog kind of beauty

Empfehlung Yogaeinheit von Mady Morrison. Viel Freude dabei!
(Zieht euch dafür bitte etwas Warmes an. Die Entspannung lässt mich immer so arg frieren.)

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Lebenszeichen

Die liebe Julia vom Blog Hochsensibel und Multipassioniert fragte neulich nach meinem Befinden.

Überrascht stellte ich fest, dass ich in diesem Jahr noch nichts geschrieben habe. Oje…

Hier nun also ein kleines Lebenszeichen.

Privat
Der Traummann und ich sind noch immer glücklich und werden im kommenden Jahr zwanzigjähriges Jubiläum feiern.
Die Fellnase fehlt uns unglaublich. Den Verlust verdrängen wir durch exzessives reisen.

Geschäftlich
Zwischenzeitlich habe ich mich tatsächlich in eine Festanstellung begeben. Ich freue mich über großartige Arbeitszeiten und regelmäßiges großzügiges Einkommen.
Daneben vergnüge ich mich mit freien Aufträgen im Bereich Social Media.

HSP
Durch Bücher und ein Coaching habe ich gelernt, mit dieser Eigenschaft umzugehen. Ich kann mich und meine Bedürfnisse nun annehmen. Um die Hochsensibilität nicht zu thematisieren, verwende ich die Formulierung „Ich bin etepetete und stehe dazu“.
Auch meine Scanner-Persönlichkeit habe ich zwischenzeitlich akzeptieren gelernt. Ich lebe meine zahlreichen Interessen intensiv aus.

Von der Jagd des Lebens einmal ruhn.

Es ist Samstagmorgen. Die letztenWochen waren sehr anspruchsvoll und doch kann ich nicht schlafen. Die Gedanken kreisen wieder.

Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan.
Alt und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn.

Weihnachtszeit, besinnliche Zeit. So wünsche ich es mir. Stattdessen bin ich wieder in einer Geschwindigkeit unterwegs, die seinesgleichen sucht. Mein Vater fragte mich neulich „Was machst du mit deiner ganzen Freizeit, wenn du nur noch 35h arbeitest?“. Sehr gute Frage. Ich habe alles, aber bestimmt keine Frei(e)zeit. Darüber denke ich nun seit einer Woche schon nach.

Das erste Resultat; ich reise viel. 2017 war ich in zehn Monaten auf 23(!) Reisen. In den anderen zwei Monaten hatten wir renoviert. Der Traummann ist eher von bayerischer Gemütlichkeit geprägt. Wie anstrengend muss es eigentlich für ihn sein, mit mir zusammen zu sein?

Mit meinem Reisefieber habe ich ihn angesteckt, der Alltag schmeckt ihm da schon weniger. Neulich bemerkte er, dass er keinen anderen Menschen kennt, der auch nur annähernd so viel unterwegs ist wie ich. Selten bin ich öfter als einen Abend pro Woche zu Hause.

Wie auch? Es gibt so viel zu sehen, zu erleben, zu machen… Und selbst wenn etwas ausfällt, habe ich immer mindestens eine Alternative parat. Montagabend gibt es z.B. eine wahnsinnig tolle Yogastunde, welche ich öfter besuchen wollen würde. Dienstag ist für meine Karatekinder reserviert. Mittwoch / Donnerstag hätte ich eigentlich Karatetraining. Freitagabend wollte ich schon immer mal beim Aqua-Aerobic mitmachen.

Neulich hörte ich bei einem Vortrag ein Gedicht. Ode an das Leben. So wunderschön, es berührt mich sehr.

Langsam stirbt, wer Sklave der Gewohnheit wird,
in dem er jeden Tag die gleichen Wege geht.

Nach diesem Maßstab bin ich äußerst lebendig.

Aktuell lebe ich nur noch nach meinem Kalender. In Zeiten der Muse plane ich, was es zu planen gibt. Und wenn es dann soweit ist, kann ich nur hoffen, dass ich an alles gedacht habe. Ein berufliches Event jagt das Nächste. Es gibt nur noch die Zustände GEplant oder VERplant. Dazwischen gibt es nichts.

Jetzt ist ja das Thema „Organisation“ meine Grundkompetenz. Immer wieder werde ich für meine strukturierte Arbeitsweise geschätzt. Der Traummann lacht sich jedes Mal schlapp, wenn er das hört. Ich bin so chaotisch, dass ich z.B. nicht selten morgens Socken trocken föhnen muss, weil ich die Wäsche mal wieder nicht im Griff habe…

Ich habe Freude daran, alles und jeden zu organisieren. Vom Manager, über Hochzeiten bis hin zu Reiseplanungen (auch für Freunde). Aber mein Privatleben ist eine einzige bucket list.

Gibt es eigentlich so etwas wie einen Lifestyle Manager? Oder ein Buch über privates Zeitmanagement?

Seit wir keinen Hund mehr haben, habe ich keinen Rythmus mehr. Mein Leben besteht nur noch aus Arbeit und unendlich vielen Möglichkeiten, das Leben zu entdecken.

Ich liebe dieses Leben, doch ist es auch anstrengend. Immer am Anschlag, immer müde…

Ode an das Leben (Pablo Neruda)

Neulich war ich bei einem Vortrag zum Thema die „Dolce Vita Strategie“. Es war ein großartiger Abend, mit wunderbaren Rednern in tollem Ambiente.

Dort lernte ich die „Ode an das Leben“ kennen. Ein Gedicht, welches mir aus der Seele spricht.

Langsam stirbt, wer Sklave der Gewohnheit wird, in dem er jeden Tag die gleichen Wege wiederholt, wer nie seine Marke ändert, wer nie riskiert und nie die Farbe seiner Kleider wechselt, wer mit niemandem spricht, den er nicht kennt.

Langsam stirbt, wer die Leidenschaft vermeidet, wer Schwarz dem Weiß und das Tüpfelchen auf dem „i“ bevorzugt, anstatt einer Vielfalt von Emotionen, eben solche die die Augen glänzen lassen, solche die ein Gähnen in ein Lächeln verwandeln, solche die das Herz in Gegenwart eines Fehlers und Gefühlen hoch schlagen lassen.

Langsam stirbt, wer den Tisch nicht umstülpt, wenn er sich unglücklich auf seiner Arbeit fühlt, wer um einen Traum zu verfolgen die Sicherheit für Unsicherheit nicht riskiert, wer sich nicht einmal in seinem Leben die Freiheit nimmt, sich vernünftigen Ratschlägen zu entziehen.

Langsam stirbt, wer nicht reist, wer nicht liest, wer keine Musik hört, wer nicht das Edle in sich selbst findet.

Langsam stirbt, wer die Liebe zu sich selbst zerstört; wer sich nicht helfen lässt.

Langsam stirbt, wer die Tage damit verbringt, über sein Unglück oder über den ununterbrochenen Regen zu klagen.

Langsam stirbt, wer ein Projekt abschreibt, bevor er es beginnt; wer keine Fragen stellt zu Argumenten, die er nicht kennt; wer nicht antwortet, wenn man ihn nach etwas fragt, das er weiss.

Vermeiden wir den Tod in kleinen Raten, in dem wir uns immer erinnern, dass leben eine viel grössere Anstrengung beinhaltet, als die einfache Tatsache zu atmen.

Nur die unauslöschliche Geduld wird zu einer wunderbaren Glückseligkeit führen.

Pablo Neruda

Wenn ich einmal sterbe, tanzt!

In dieser Woche war ich auf einer Beerdigung. Natürlich ist das kein schöner Anlass, aber für mich ist das eher ein Grund, um das Leben zu feiern. Der Verstorbene hat nichts von meiner Trauer. Daher schreibe ich hier mal meine „Wunsch-Beerdigung“.

Ein Leben voller Freude und Fülle. Es gibt keinen Anlass zur Trauer!

Seit knapp zwanzig Jahren darf ich das Leben mit meinem wundervollen Mann genießen. Ich habe ein unfassbar schönes Leben, für welches ich sehr dankbar bin. 
LEBEN, LIEBEN, LACHEN ist mein Motto. Leben und Leben lassen mein Mantra.

Neugier und Ungeduld sind meine größten Treiber. Kaum ein Interesse, welches ich nicht probiert habe. Ob im Chor gesungen, im Bayerischen Hof getanzt, im Gewandhaus zu Leipzig Trompete gespielt, viele Jahre Karate trainiert, Golfen oder Yoga gelernt, Kindern Trompete spielen und Karate gelehrt, Gitarre versucht, SUP (Yoga) celebriert, gesegelt, jeden Moment Sonne genutzt, mit meinem Hund Agility geübt, hunderte Bücher gelesen, gerne geschrieben, manchmal gedichtet, intensiv fotografiert, viel gegärtnert, für Freunde gekocht, oft gefeiert, viel gereist und mich in mehr als 22 Unternehmen in unterschiedlichsten Positionen ausgetobt. 

Mehr als die Hälfte aller Wochenenden bin ich auf Reisen. Es gibt so unglaublich viel zu entdecken und zu erleben. Italien und London sind aktuell meine liebsten Urlaubsziele, gleich nach der kleinen romantischen Waldhütte.

Also wenn es denn mal soweit ist; tanzt!

Zu meinem Abschied mögen die Gäste in hellen / pastellfarbener Kleidung kommen. Am liebsten in Weiß. Mein Sarg möge weiß oder rosa sein. Und als Trauerfeier wünsche ich mir eine ausgelassene Party. Mit italienischer Musik, riesigen Töpfen voll Spaghetti auf dem Tisch und Unmengen von Prosecco und Rotwein aus dem Fass. Weiße Blumen (Lilien?) sollen den Tag verzieren.

Zwei Herzenswünsche hätte ich:

  • Fangt meinen Mann auf.
  • Verwöhnt meine Tiere – welche ich bestimmt immer haben werde.

Und auch wenn ich diese Zeilen durchaus ernst meine, so bin ich die, welche 

  • über fünf Jahre trauerte und seitdem exzessiv lebt.
  • beim Tod ihres Mannes ein neues Leben beginnen würde (aktueller Plan B: Yogalehrer am Strand mit Hund)…

Das ist dann wohl wieder die Sache mit dem Kopf vs. Herz…

(Stand 2017, im Alter von 38 Jahren).

Sommersonnenwende – Das Leben feiern.

Es ist 4:30 Uhr am längsten Tag des Jahres. Die Amseln begrüßen den neuen Sommertag mit ihrem schönsten Gesang. Es ist Sommer, richtig heißer Sommer. Einfach großartig. Der Graf – mein Kater – schnurrt auf meiner Schulter. Wenn auch ein wenig maulend, dass er meine Aufmerksamkeit mit dem Rechner teilen muss. Siebzehn Jahre ist der Prachtkerl nun schon alt. Natürlich hat er ein paar Zipperlein und hört auch kaum mehr etwas, aber sonst geht es ihm gut. Während ich diese Zeilen tippe, kraule ich sein seidiges Fell.

Gestern Abend war Karate-Kindertraining. Bei über 30°C kam nicht ein Kind. Nun ja, ich habe dafür allervollstes Verständnis. Auch ich habe bei solchem Wetter keine Lust, in der Halle zu trainieren. So war ich mit meinem Spezl noch ein kleines Eis essen und ein wenig shoppen. Er zeigte mir das Geschäft Rituals in der Sendlinger Straße. Was für ein Wellnesstempel. Wunderschöne Ästhetik und ausgesprochen freundliches Personal. Dort kaufe ich gern.

Juchuuuh, schon um 19:00 Uhr zu Hause. Zeit für den Garten! In diesen Tagen ist das Gießen wirklich ausgesprochen wichtig. Da bin ich schon einmal länger beschäftigt. Auch den Garten meiner Nachbarin habe ich versorgt. Sonst würde dort bald Steppe herrschen. Zwischenzeitlich kommt der Traummann heim. Er ist dankbar, dass ich glücklich beschäftigt bin und ihn nicht mit meiner gewöhnlichen „Es-ist-Sommer-wir-könnten-doch…“-Begrüßung erwarte. Das Mäuerchen muss neu bepflanzt werden. Die Hornveilchen hatten einen langen und blühfreudigen Frühling und werden nun vom Sommerteam der Begonien abgelöst. Und auch die Zucchini möchte endlich eingepflanzt werden. Der Traummann möchte essen gehen, gibt mir jedoch gerne die Zeit, welche ich noch brauche.

Seitdem unser geliebter Hund nicht mehr bei uns ist, lese ich wieder viele schlaue Bücher über das Glücklichsein. So eine große Lücke muss erst einmal verkraftet werden. Ich vermisse ihn so sehr, auch wenn ich ihm seinen Aufenthalt im Weißwurschthimmel gönne. Der Traummann ist noch nicht so weit für einen neuen tapsigen vierbeinigen Freund. …und ich dreh bald durch… Mir war nicht klar, wie einsam ich mich ohne ihn fühle. Ich habe gute Verbindungen zur  Streunerhilfe Sizilien. Und dort gibt es auch eine wundervolle Hündin: Medea, aber dies ist eine langfristige Entscheidung und kann nur gemeinsam gewählt werden.
Ich glaube die wichtigste Essenz dieser Bücher lautet:

„Leben heißt entscheiden.“

Entscheiden für den Moment und was will ich wirklich. Das ist gar nicht so einfach. Ich weiß sehr genau was ich nicht möchte, aber was mein Herz begehrt, weiß ich nicht spontan. Jedoch ist es wichtig, genau dies zu wissen, um meine Gedanken und mein Handeln daran auszurichten.

Und siehe da, gestern Abend wurde mir dann im Wirtshaus mein Wunsch erfüllt. „Ich hätte gern einen großen, verschmusten und verfressenen Hund in Forstenried, welchen ich mir ab und zu mal ausleihen kann“.  Ich traf einen langjährig bekannten Hundefreund. Wir kennen uns von der Gassiwiese und haben schon viele schöne Gespräche geführt. Nun habe ich seine Rufnummer. Kommende Woche werde ich ihn anrufen für ein „Vorstellungsgespräch“. Seine Hunde werden entscheiden, ob sie mit mir durch Felder und Wälder streifen möchten. Nun habe ich sogar die Auswahl. Einen jungen Burschen für den Sport oder seine 8jährige Mutter zum spazieren gehen. Ich bin sooo glücklich. Endlich wieder Hunde in meinem Leben!

Langsam werde ich den Traumman wecken. Wir werden uns heute die Eröffnung der BMW International Open ansehen und möchten um 8:00 Uhr am Abschlag sein.

Empfehlung: Hotel Dormero in Halle – großartiges Hotel für wenig Geld.

Schaut mal wie schön, charmant und humorvoll es hier ist. Das Doppelzimmer kostet nur 64,00 EUR (exkl. Frühstück). Toll, oder?

😃

1. Tee am Morgen.

Schaumparty.

Die Minibar ist inklusive.

… süße Kaninchen! 😂

Live!

Im Zimmer.

Am Gang.

Jedes Dormerohotel hat ein Haustier – hier sind es Meeresfische. 😍

Die Sonderbar.

On the road again…

… und wieder sind wir unterwegs. Lang sind unsere Reisen selten, dafür aber häufig. Letztes Jahr war ich an 26(!) Wochenenden unterwegs. Zugegeben das ist ein bisschen stressig und soll dieses Jahr auch ein wenig ruhiger werden. Jedoch liebe ich die stete Abwechslung. Ich reise unglaublich gern.

An diesem Wochenende probieren wir mal die Bahn aus. Bisher ist es ausgesprochen angenehm. Nun ja, bis auf die Sache mit den Toiletten.😖

Nicht so schön ist auch die unzureichende Netzabdeckung. Als Social Media Redakteurin ist mir das sehr wichtig. Am Wochenende erreiche ich meine Zielgruppe am besten um 8:40 Uhr. 

Mit fast einer Stunde Verspätung muss ich mir mit den Inhalten nun richtig Mühe geben. Zum Glück habe ich für solche Situationen eine Art Notfallapotheke. Dieser Comic zum Beispiel sorgt immer für sehr rege Interaktion:

😍

Borough Market – Ein Markt der Superlative.

Am Montag habe ich mich quer über den Borough Market genascht. Es ist einer der ältesten Märkte in London, ein so genannter Foodmarkt. Ich glaube dort gibt es nichts was es nicht gibt. Sämtliche Nationen sind dort kulinarisch vertreten. Doch seht selbst.

Würstchenrollen.


Schottische Eier mit Süßkartoffelpommes.


Kokosnuss-Pancakes mit flüssigem Kern. Unglaublich gut, muss ich unbedingt noch einmal haben.


Frische Austern. Die größten welche ich je gesehen habe.


Sea Salt Caramel – sehr zu empfehlen!

Es war ein kulinarisches Highlight.

… und schon plane ich die nächste Reise nach London. London ist (m)eine Sucht.